Vortragsprogramm


9. WESTFÄLISCHER GENEALOGENTAG

"Dann eben online!" Forschen - diskutieren - in Verbindung bleiben

Sonntag, 21. März 2021: Online-Vortragsprogramm


Um am jeweiligen Vortrag teilzunehmen, klicken Sie auf "Anmeldung" / "Registration". Dort tragen Sie Ihren Namen und Ihre E-Mail-Adresse ein. Unmittelbar danach erhalten Sie eine Anmeldebestätigung per E-Mail, in der sich der Zutrittslink befindet. Sie gelangen dann in der Regel in einen Warteraum und werden in den Ausstellungsraum eingelassen. Hierdurch kann es zu einer kleinen Verzögerung kommen.

Hinweis: Die Vorträge werden nicht aufgezeichnet. Eine anschließende Video-Veröffentlichung findet nicht statt.

Wir danken der WWU Münster für die Bereitstellung von Videokonferenzen für dieses Vortragsprogramm.


Sektion I

Uwe Standera11 bis 13 Uhr: Einführung in die westfälische Familienforschung
Uwe Standera, Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung, Bielefeld

Wer sich auf die Spuren seiner Vorfahren begibt, beschreitet einen spannenden, zumeist aber auch unbekannten Weg. Das betrifft nicht nur die Erkenntnisse, sondern besonders auch die Bedingungen, diese zu recherchieren. So ist oft schon der erste Besuch eines Archivs eine ungewohnte Erfahrung. Der Referent gibt unter anderem Tipps zu einem strukturierten Beginn der eigenen Familienforschung, stellt grundlegende Quellen vor und geht auf die unterschiedlichen Möglichkeiten und Chancen analoger und digitaler Recherchen ein.

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Gisbert Strotdrees11 bis 13 Uhr: Hof- und Familiennamen in Westfalen
Gisbert Strotdrees, Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben, Münster

Hof- und Familiennamen sind mehr als „Schall und Rauch“. Sie haben einen Ursprung, eine Bedeutung – und eine Geschichte, die oftmals eng mit der Natur und Landschaft in Westfalen sowie mit ihrer Besiedlung verknüpft ist. Der Vortrag führt in Fragen der Sprach- und Namenforschung ein und erläutert einige westfälische Besonderheiten wie die „Genannt-Hofnamen“, die Zusätze „Lütke“ und „Große“ oder auch Familiennamen, in denen Flurnamen oder Vornamen gespeichert sind – Sprachmuster, die wir aus anderen Regionen Deutschlands kaum kennen.
 
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Podiumsdiskussion

In Kooperation mit dem Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie der WWU Münster und dem
Institut für Landesgeschichte am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in Halle (Saale)

14:30 bis 16:30 Uhr: Genealogie, Genetik, Geschichte

Ein genealogischer Beleg stammt seit dem 19. Jahrhundert meist aus einem Archiv. Seit einigen Jahren kommen aber auch genetische Informationen aus dem Labor ins Spiel. In der aktuellen Debatte wie in manchen wissenschaftlichen Verwendungen ist das manchmal verbunden mit populationsgenetischen Zuordnungen, für die sich zudem rasch ein weltweit verfügbares kommerzielles Angebot herausgebildet hat.

Muss Geschichte nun neu geschrieben werden? Entspricht die öffentliche Debatte zur DNA-Genealogie dem, was im Labor herausgefunden werden kann? Welche Chancen halten die genetischen Daten für die genealogische Forschung bereit? Müsste die Einteilung von Menschen in genetische Gruppen nicht kritisch betrachtet werden, gerade vor dem Hintergrund der rassistischen Vernichtungspolitik des NS-Staats? Und was passiert eigentlich mit den Daten aus einer Spuckprobe, die man an ein Unternehmen sendet, um vielleicht nur zum Vergnügen eine Auskunft über die geographische Herkunft von Vorfahren zu bekommen?

Um solche Fragen zwischen Genealogie, Genetik und Geschichte geht es bei dieser Podiumsdiskussion.

Elsbeth BöslIsabel HeinemannStephan SchiffelsThilo Weichert
 
Diskussionsteilnehmer:
Grußwort: Prof. Dr. Michael Quante, Prorektor für Internationales und Transfer, WWU Münster
 
Moderation:
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Sektion II
 
Mechthild Black-Veldtrup17:30 bis 19:30 Uhr: Überlieferungen zu Grund und Boden als familiengeschichtliche Quellen
 
Prof. Dr. Mechthild Black-Veldtrup, Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen, Münster
 
Die häufigsten Fragen unserer Nutzer im Landesarchiv betreffen einzelne Personen, dicht gefolgt von Fragen nach Besitzverhältnissen von Grund und Boden. Vorgestellt werden einige wenige Quellengruppen aus dem Alten Reich, vor allem aber jüngere, bisher wenig genutzte, fast unbekannte oder erst kürzlich erschlossene Quellengruppen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, die Besitzverhältnisse bzw. deren Änderungen kommentieren. Einige davon betreffen Enteignungen, aber auch die bisher kaum von Familienforschern genutzten Erbhofakten, Grundakten und die gerade von Forschern „entdeckten“ Testamente werden thematisiert.
 
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Roland Linde17:30 - 19:30 CET / 09:30 - 11:30 PDT
Introduction to Genealogical Sources for Westphalia
 
Roland Linde, Westphalian Society for Genealogy and Family History Research, Detmold
 
What do you have to know in order to follow in the footsteps of your Westphalian ancestors? Roland Linde first gives a brief overview of the history of Westphalia and its different regions since around 1800. Then the most important genealogical sources are presented, in which archives they are located and what is already available online.
 
 
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Lounge

ca. 19:30 - 22:00 Uhr CET / 11:30 - ca. 14:00 PDT
International Connection Lounge

Hosts: Nancy Myers and Georg Palmüller, Westphalian Society for Genealogy and Family History Research

Following the conference, we invite you to an open discussion in English. We want to give you the opportunity to talk about your search for your Westphalian roots and to connect with other researchers. Experienced genealogists from Westphalia are ready to answer your questions and to give advice to improve your research.

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Wie funktioniert Zoom?

Um sich schon vorab mit den Bedienungselementen der Webmeeting-Plattform ZOOM vertraut zu machen, empfehlen wir Ihnen dieses Erklärvideo: YouTube

Beschreibung zum Nachlesen: Chip

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Informationsmesse am Samstag, 20. März 2021

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9. Westfälischer Genealogentag

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